"WENN DIE PSYCHE UNS FORDERT"   
 
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Werte Leserin, Werte Leser  

Über psychische Erkrankungen zu sprechen, fällt den meisten nicht leicht. In meiner Kinder & Jugendzeit wurde mir schon sehr früh gesagt: 

  • das ein Junge nicht Weinen darf! 

Warum darf ein Junge den nicht weinen? Fragte ich mal meinen Vater. 

  • Wenn ein Junge weint wird er als Mädchen bezeichnet, und als Schwächling hingestellt! Du bist doch kein "Hösseler" (Bern Deutsch) oder? 

Ab sofort unterdrückte ich meine Gefühle, mit gravierende Spätfolgen! Ich hatte in meiner Kinder & Jugendzeit sehr viele Probleme.

Psychische Krankheiten werden oft verschwiegen - warum eigentlich?

Über psychische Erkrankungen gibt es viele Vorurteile:

  • Das die Erkrankten selbst schuld seien. 
  • Das die Krankheit eine persönliche Schwäche sei.
  • Das die Betroffenen aus Faulheit übertreiben oder sogar simulieren! 

Ich hörte leider alle 3 Vorurteile Regelmäßig.  

Vorurteile haben verschiedene negative Folgen:

Die Betroffene ziehen sich zurück. Ich zog mich schon seit der frühen Kinderzeit zurück und dauert bis Heute an. Der Sozialkontakt wurde auf die Schulzeiten beschränkt. Ich durfte gegenüber meiner 3 Jahre ältere Schwester nie an einem Geburtstag teilnehmen. Somit konnte ich nie lernen den Sozialkontakt Aufzubauen und zu Pflegen. Als ich ein Schulfreund gefunden hatte, wurde ich als "Schwuli" bezeichnet. Hatte ich eine Schulfreundin wurde mir gesagt sie sei ein "Gestörtes Huhn". Ich wusste ja lange nicht, was dies bedeutet. Ich hatte ja niemanden den ich Fragen  

konnte. Zudem war ich immer sehr Ängstlich, deshalb Fragte ich auch meine Eltern nie. Als ich Schreiben und Lesen konnte, gab es in verschiedenen Tageszeitungen Inserate für "Brieffreundschaften". Ich dachte wau dies wäre doch was für mich. Ich sendete vier Franken in Briefmarken, damit ich dieses Heft mit den vielen Inseraten für Brieffreundschaften bekam. Ich schrieb sehr viele an, sogar einige von der ehemaliger DDR. Antworten bekam ich fast immer. Ich schrieb auch an Erwachsene Männer. Ein Mann wollte mich sogar nach Hamburg einladen. 

Ein Pädagoge der in einem Heim Arbeitete fragte mich nach der Telefonnummer. Er wollte mich unbedingt mal Treffen. Ich schrieb ihm das meine Eltern einmal einen Tagesausflug unternehmen, und ich an diesem Tag alleine zuhause bin. Ich schrieb ihm also diese Telefonnummer auf. Plötzlich waren meine Briefe inklusiv Briefe verschwunden. Meine 3 Jahre ältere Schwester hat sie einfach entsorgt. Ich war sehr Traurig darüber. Als eben dieser Reisetag von meinen Eltern war. Telefonierte eben dieser Pädagoge und fragte nach ob ich wirklich alleine wäre.

Wir gingen dann ins Kinderzimmer. Er wollte mir die echte Liebe zeigen, ich hätte ja zuwenig davon sagte er. Es war sehr schön das jetzt jemand da war mit dem ich Sprechen konnte. Er wollte auch die echte Liebe zeigen, also musste ich mich ausziehen. Mit einer Körperlotion massierte er mich von Kopf bis Fuß, dass war ein Super Gefühl, und ich genoss es in vollen Zügen. Er sagte plötzlich, Schmerzen gehören auch zur Liebe, sofort spürte ich einen sehr großen Schmerz im After. Heute weis ich, er hat mich mit 13 Jahren Anal Vergewaltigt!    

Meine Schulischen Kenntnissen waren mangelhaft!

Deshalb ging ich in eine Kleinklasse. Zudem durfte ich das 10 Berufsschuljahr nicht absolvieren. Ich bin mir Heute sicher, hätte ich dieses Zehnte Schuljahr absolviert, wäre ich Heute ganz wo anders. Ich absolvierte einige Aufnahmeprüfungen, um einen Beruf zu erlernen, aber meine Schulischen Kenntnissen waren zu schlecht. Mir wurde schon sehr früh gesagt, dass ich nie zu etwas bringen würde: 

  • Ich sei einfach für alles viel zu Dumm! 
  • Irgendwann glaubte ich, dass ich für alles viel zu Dumm sei! 
  • Deshalb war ich immer nur als Hilfskraft in verschiedenen Berufen tätig. 

Ich bekam wegen meines Verhaltens, immer wieder in Beruflichen Schwierigkeiten. Privat lief es auch nicht viel besser. Mir wurde jedesmal die Kündigung nahe gelegt. Die Probleme mit dem RAV (Regionales Arbeits Vermittlung) waren Vorprogrammiert. Als ich z.b: eine weitere Chance hätte mein Verhalten gegenüber anderen zu verbessern, Kündigte ich aus Wut. Ich war deshalb auch sehr lange Stellenlos. Meine Psychiaterin absolvierte eine Weiterbildung über "Autismus und das Asperger Syndrom" und dachte dabei gerade an mich.

Eine Anmeldung wurde ans Universitäre Psychiaterische Klinik Basel (UPKB)  gemacht. Nach dieser Untersuchung wurde ganz klar dass ich "Autist" bin mit "Asperger Syndrom". Endlich wusste ich, was mit mir nicht stimmte. Mein verhalten musste ja so schlimm gewesen sein, das ich fast meine Familie verloren hätte. Dies hat meine Psychische Krankheit zusätzlich noch verstärkt! 

Trotzdem meine Krankheit jetzt bekannt war, werde ich noch Heute von einigen Familien Mitglieder & CO ausgegrenzt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass meine Familie mit mir überfordert war. Denn sie wussten ja auch nicht, das ich so Krank bin. 

Sprechen wir darüber das hilft:

Nur wenn auch offen über psychische Erkrankungen gesprochen wird, kann ein angemessene Umgang damit gefunden werden. Als Mann hatte ich sehr große Hemmungen überhaupt Hilfe zu holen! Heute muss ich sagen: 

  • Ich war sehr Froh habe ich Hilfe geholt. 
  • Ein Mann darf auch weinen, es ist so natürlich und gehört zum Leben wie (Furzen). 

 

Mit dieser Homepage: www.wenn-die-psyche-uns-fordert.ch möchte ich den betroffenen aufmuntern, sich Professionelle Hilfe zu holen. Zudem war ich als Protagonist im Film: GLEICHUNDANDERS - Wenn die psyche uns fordert vor der Kamera. Und bin im Verein: GLEICH UND ANDERS Schweiz im Vorstand tätig. Sie sehen also ich unternehme etwas um andere Leute zu Helfen. Trotzdem ich selbst am Boden war, Schicksale und Ausgrenzungen erleben musste. Nach über 10 Jahren Psychotherapie verbesserte sich meine "Persönlichkeitsstörung" (Asperger Syndrom) 

zum Positiven. Es war zwar ein sehr langer harter Weg, mit diversen Rückschlägen, aber es hat sich gelohnt! Übrigens mit meiner 3 Jahre ältere 
Schwester habe ich keinen Kontakt mehr. Sie hat eine Narzisstische "Persönlichkeitsstörung". Sie sieht mich immer noch als (Arschloch) und das ich an allem selbst Schuld sei. Sie alleine hat ja meine Klassenkameraden gegen mich aufgehetzt, und gegen mich Schüler Mobbing betrieben. Heute muss ich sagen, jedes Negatives hat auch Positives. Es machte mich um eine Lebenserfahrungen reicher. Hat mich Stark gemacht.

"Nehme sie sich die Zeit, und holen sie sich Professionelle Hilfe!"