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Darf ich meine Akte bei der KESB einsehen?

Ja, das dürfen Sie. Einsicht in die Akten gehört zum sogenannten Recht auf Anhörung und ist in der Verfassung vorgeschrieben. Sie können die Akten in den Räumlichkeiten der Behörde einsehen. Dabei dürfen Sie Notizen machen, die Dokumenten fotografieren oder auf Ihre Kosten Kopien erstellen. 

Allgemein gilt:

Alle die am Verfahren beteiligten Personen haben ein Recht auf Akteneinsicht bei der Kesb, namentlich die betroffene Kinder, die mit dem Fall beauftragte Anwälte und Anwältinnen oder die Sorgeberechtig-ten. Im Ausnahmefall können auch nachstehende Personen oder Dritte das Einsichtsrecht erhalten, wenn sie ein rechtlich geschütztes Interesse am Entscheid der Behörden nach weisen können. 

Im Ausnahmefall können auch nachstehende Personen oder Dritte das Einsichtsrecht erhalten, wenn sie ein rechtlich geschütztes Interesse am Entscheid der Behörde nach weisen können.

Die Behörde kann Passagen einschwärzen:

Grundsätzlich soll die Akteneinsicht aber höchstens eingeschränkt und nicht ganz verweigert werden. Die einsichtsberechtigten Personen sollten mündlich oder schriftlich über den wesentlichen Inhalt eines Dokuments informiert werden, das nicht nur eingeschränkt offen gelegt wird. Die Behörde kann geheim zu haltende Informationen abdecken. Ausnahmsweise kann die anwaltliche Vertretung Einsicht in 

eigentlich nicht freigegebene Akten erhalten sie wird dann verpflichtet, die Information nicht weiter zu geben. Wenn das Akteneinsichtsrecht abgelehnt oder eingeschränkt wird, kann man diesen Entscheid mit einer Beschwerden anfechten.

Allerdings:

Das Akteneinsicht recht kann eingeschränkt oder gar verweigert werden, wenn ihm überwiegende Interessen entgegenstehen. Als solche gelten eine laufende Untersuchung, ein zuwiderlaufender Verfahrenszweck, überwiegende private Geheimhaltungsinteressen (Persönlichkeitsrecht von Verfahrens beteiligten und Dritten sowie Geschäfts-, Bank- und Berufsgeheimnisse) oder der Schutz 

von Zeugen und privaten Informationsquellen. Dazu können die Interessen der betroffenen Person selbst kommen, wenn es darum geht, sie zu schützen. 

Wichtig: 

Wer eine Gefährdungs Meldung gemacht hat, hat nur dann ein Akteneinsicht, wenn er auch am Verfahren beteiligt ist.