Protagonist Alfred Widmer:                                                                                                                                          Aus dem Film: GLEICHUNDANDERS - Wenn die Psyche uns fordert - erzählt als Betroffener aus seiner Erfahrungen.      
     
 

Sehr geehrte Leserin & Sehr geehrter Leser 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Es freut mich sehr, dass sie auf meiner Seiten gelandet sind. Ich bin selbst an einer Psychischen Krankheiten erkrankt. Deshalb benutze ich diese Plattform, um über meine Psychischen Höhen, Tiefen, Schicksale  zu berichten. Zudem allem kommt oft noch, die Sinnlose Ausgrenzungen von der Familie, Verwandten, Kollegen, Kolleginnen dazu. Es ist nicht schön, wenn mann zum Einzelgänger gemacht wird! Über psychische Erkrankungen zu sprechen, fällt den meisten von uns nicht leicht, 

und wir fühlen uns im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen unsicher. Mein Leben verlief bis Heute, wie auf einer Achterbahn. Nicht nur im Berufsleben gab es Schwierigkeiten sondern, auch in der Familie. Meine Narzisstische Schwester machte meine Schulzeit zur Höhle, (siehe unter "Erfahrung mit einem Narzisst") sie war schon immer ein Eisblock und hat überhaupt keine gefühle für die mitmenschen. Heute habe ich, mit ihrer Familie keinen Kontakt mehr, trotzdem ich Onkel und Paten vom ihrem Sohn war. (Eigenschutz)

Als ich im Jahr 2004 / 2006 je ein Halbes Jahr in der Psychiatrische Klinik in Meiringen war, gab es sehr viele AHA - Erlebnisse. Ich bin Autist mit Asperger - Syndrom. Meine Chronische Depression beeinflusst mein Leben bis Heute mal mehr und mal weniger. Aber meine Selbstständigkeit war bei mir, immer an erster Stelle. Ich wurde in der Schule, sowie im 1. Arbeitsmarktes gemobbt. Nur weil ich aufgefallen war, und eben anders war, als die anderen. Als ich einige male Stellenlos war, wurde ich vom: RAV- IV- Sozialdienst hin und her geschoben, wie ein 

Fußball. Niemand wollte zuständig sein, wenn es um die Finanzierung eines Beschäftigung Programm ging. In meinem Privaten Umfeld musste ich diese Sprüche anhören: "Wer Arbeiten möchte findet immer eine Arbeit", "Nimm mal den Finger aus dem Arschloch","asoziales Arschloch",und vieles mehr. Mit diesen Sprüchen wird ja jemanden zu Schnecke gemacht. Helfen wollten mir sowieso niemanden, außer die Fachpersonen. 

Ich musste sämtliche Lösungen, mit den Fachpersonen selbst suchen. Ein gutes Sozialumfeld wäre da sehr hilfreich gewesen. Mir wurde nie eine Lösung auf dem Silbertablett Serviert! Aus den Fehlern lernt man, sowie aus den entstandenen Schäden. Die folgen davon ich schloss eine Privat Rechtsschutzversicherung ab, als Vorsorge. Mehr über meinen "Rucksack" finden sie unter: Wer bin ich?  

"MAN SOLLTE ZU DEN FEHLERN STEHEN UND DARAUS LERNEN"

Ich wollte nicht einfach Zuhause herum sitzen und nichts tun. Deshalb kam mir dieses Projekt "Psychische Erschütterung" von Theres Stutz Steiger und Jürg Neuenschwander gerade richtig.

Um was geht es in diesem Projekt?

Um mehr über die Thematik zu erfahren, suchen wir Betroffene, die sich vorstellen können, als Interviewpartner am Projekt mitzuwirken. Der Flyer lag im "PRO MENTE SANA AKTUELL MAGAZIN". Ich las den Flyer, und meldete mich dann beim Filmregisseur Jürg Neuenschwander. Im Gespräch mit Jürg Neuenschwander, erfuhr ich dass sie eigentlich genügend Interessenten hätten. Ich sei der letzte von 64 Interessierten. Ich müsste nun ein wenig Geduld  haben, sie würden sich später wieder bei mir melden.

Ich dachte schon, meine Chance beim Projekt mitzumachen sei gleich Null. Nach einer längere Zeit ging plötzlich dass Handy, und wir machten einen Besprechungstermin ab. Das Gespräch fand im Sitzungszimmer von der ArWo - Frutigland in Frutigen statt mit Karin Schmid & Jürg Neuenschwander in meiner Mittagspause. 

Filminhalt:

Aus der Perspektive von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten fokussiert das Projekt auf die mannigfaltigen Herausforderungen am und rund um den Arbeitsplatz, auf den Arbeitsplatzerhaltung und die Arbeitsintegration. Der Film soll aus nächster Nähe zeigen, wie im Alltag Rückweisungen und Frustrationen entstehen, wie gegen Schuldgefühle gekämpft wird und Misserfolge verdaut werden müssen. Zentrales Anliegen ist die Sensibilisierung auf die großen Wissens- und Verständnisdefizite im Spannungsfeld rund um psychische 

Behinderung am Arbeitsplatz. Die Sicht der betroffenen Menschen trifft auf die Sicht von Arbeitgebern, Arbeitskollegen und Mitarbeitenden von Fachstellen - das Netzwerk wird sicht- und lesbar. 

Am Drehtag:

Wir trafen uns auf dem Parkplatz vor dem Haus. Ein Alter VW - Bus fuhr auf den Parkplatz, und das Filmteam stieg aus. Als erstes wurde das Mikrophon angesteckt. Ich war recht nervös, da ich nicht wusste was auf mich zukam. Herr Jürg Neuenschwander sagte mir immer wieder ich sollte mich natürlich zeigen, und nicht nervös sein. Danach wurden die möglichen Drehorten angeschaut. Der Kameramann Filmte fast ununterbrochen. Sogar meine Kuckucksuhr oder wie ich eine DVD in den DVD Player einlegte usw. 

Die außen Aufnahmen fanden dann auf der Seewiesen in Faulensee statt. Nach einer längere Mittagspause gingen die Dreharbeiten weiter. Im Emdthal fuhr ich mit dem Roller, dabei Filmten sie mich. Einmal war ich zu Schnell einmal zu langsam es brauchte schon einige male bis sie zufrieden waren. Danach ging es in der Werkstätte von der ArWo - Frutigland in Frutigen weiter. Der Betriebsleiter Bruno Wittwer durfte auch im Film zu Wort kommen. Es wurde soviel gefilmt, aber das wo später im Film gezeigt wurde war ein Bruchteil davon. 

Abschluss Foto: Filmteam im Emdthal im Berner Oberland / 2015

Vorpremiere im Kino Lichtblick in Bern / 2016

Synopsis

Die Zahl der Menschen, die am Arbeitsplatz mit psychischen Schwierigkeiten kämpfen, steigt rasant. Im Film GLEICHUNDANDERS geben Betroffene direkten Einblick in die Herausforderung, denen sie sich bei der Arbeit und am Arbeitsplatz stellen müssen: Sie äußern sich sehr persönlich und authentisch zu ihren Erfahrungen mit Arbeitgebern, Sozialversicherungen, Ärzten und Sozialinstitutionen. Wir begegnen Menschen, die trotz vielen Ausgrenzungen und Widerständen ihr Leben in die eigenen Händen nehmen.

Sei dies, dass sie eine eigene Firma gründen oder einen neuen Job finden, eine Weiterbildung in Angriff nehmen oder ganz einfach zusammen mit der neue Liebe das Glück in gemeinsam erworbenen Eigentumswohnung finden. Bei aller Zuversicht erleben wir auch, dass Vieles nie mehr so wird wie vor dem Zusammenbruch, dass ein beruflicher, finanzieller oder sozialer Abstieg manchmal akzeptiert werden muss. Dank der Sicht von Angehörigen und Arbeit gebenden entstehen differenzierte, berührende Bilder aus dem Leben von Menschen mit psychischen 

Erkrankungen. "Das ist wirklich wie ein Schuss vor den Bug. Wo du einfach da stehst und erschrickst und denkst: Jetzt geht es nicht mehr." Therese Pavesi 

Zum Vergrößern: Bilder anklicken!

Premiere vom Film: GLEICHUNDANDERS - Wenn die Psyche uns fordert - Bern & Zürich / 2016

Auch als DVD zu Kaufen beim Verein: GLEICH UND ANDERS SCHWEIZ (Bild anklicken)