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Sehr geehrte Leserin / Sehr geehrter Leser


Darüber reden ist sehr wichtig!

Über psychische Erkrankungen zu sprechen, fällt den meisten von uns nicht leicht. "Ich selbst dachte immer, mir kann sowas nie Passieren!". Wir fühlen uns im Umgang mit erkrankten Menschen manchmal unsicher. "Auch mir ging es früher so". Ich hatte eine 3 Jährige älter Schwester die Psychisch schwer erkrankte. Je mehr man über psychische Erkrankungen weiß, desto besser kann man mit ihnen umgehen und sie thematisieren. Diese Webseiten vermittelt Wissen über Erkrankungen und gibt Gesprächstipps. Auch die Förderung von psychischer Gesundheit ist ein Thema. Denn wie den Körper kann man auch die Psyche pflegen und so Krankheiten vorbeugen.


Psychische Krankheiten werden oft verschwiegen!

Über psychische Erkrankungen gibt es viele Vorurteile. Zum Beispiel, dass die Erkrankten selber schuld seien und die Krank-heit eine persönliche Schwäche sei. Oder, dass die Betroffenen aus Faulheit übertrieben oder simulierten. Ich musste viele andere Krasse Sprüche anhören zum Beispiel, Ich sollte weniger Onanieren (Wixen) so hätte ich genügend Kraft um zu Arbeiten. Auch die Meinung, dass man sich psychischer Krankheiten schämen muss, ist noch verbreitet. 


Vorurteile haben verschiedene negative Folgen:

Die Betroffenen und auch ihre Angehörigen ziehen sich zurück und verschweigen die Krankheit. Das macht einsam und kann die Krankheit noch verstärken. Auch führen die Klischees und Vorurteilen dazu, dass man lange wartet, bis man seine Hausärztin, den Hausarzt oder eine psychotherapeutische Fachperson darauf anspricht, dass es einem nicht gut geht. Darum werden psychische Krankheiten oft spät oder gar nicht behandelt. Dies ist umso schwerwiegender, als dass eine frühe Behandlung die Heilungschance steigert. 

 


Darüber reden hilft!

Nur wenn offen über psychische Erkrankungen gesprochen wird, kann ein angemessene Umgang damit gefunden werden. Etwa am Arbeitsplatz, wo man die geeignete Form von Entlastung finden möchten, oder im Privaten Umfeld, wo man wissen will, wie man die Betroffenen unterstützen kann. Für die Betroffenen bedeutet es eine große Erleichterung, wenn sie ihre Krankheit nicht verschweigen müssen. Weil psychische Erkrankungen noch tabuisiert sind, fällt es den meisten Menschen schwer, darüber zu sprechen. "Mir ging es auch eine Zeit lang so". Das gilt für die Betroffenen selbst und auch für die gesunden Personen in ihrem Umfeld.