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Kinderschutz geht uns alle etwas an


Kitapersonal und Sporttrainer müssen genauer hinschauen! Kita Mitarbeiter Mitarbeiterinnen, Sporttrainer oder Musiklehrer sollen künftig verpflichtet sein, bei Verdacht auf Gefährdung des Kindes wohl die Behörden zu informieren. Allerdings nur, wenn konkrete Hinweise vorliegen. Heute müssen nur Personen in amtlicher Tätigkeit beispielsweise Lehrer und Sozialarbeiter bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) informieren. Weil Kleinkinder selten mit Amtspersonen in Kontakt kommen, wird der Kreis nun erweitert. Meldepflichtig sind neu alle Fachpersonen, die beruflich regelmäßig mit Kindern Kontakt haben, also auch Kita Mitarbeitende, Sporttrainer oder Musiklehrer. 


Jährlich müssten über 1500 Kinder deswegen in Spitäler behandelt werden. Meldungen sollen nur erfolgen, wenn konkrete Hinweise vorlägen, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität einer minderjährigen Person gefährdet sei. Diese Voraussetzung müsste auch dann erfüllt sein, wenn jemand freiwillig eine Meldung machen möchte. Es müssten sozusagen harte Fakten vorliegen: Blaue Flecken oder ein gebrochener Arm. So soll die meldepflichtige Person anstelle der (KESB) die vorgesetzte Person informieren können. Mehr Warnhinweise an die Kindesschutzbehörde (KESB).





Das Motto "Im Zweifelsfall handeln" ist gefährlich. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es zu viele Meldungen geben, und viele unschuldige Eltern werden ins Visier der (KESB) geraten. Kinder könnten ihre Eltern weggenommen werden und zu Pflegeeltern oder ins Heim kommen. Das ist für alle traumatisch, für die Eltern wie fürs Kind.  Natürlich ist eine solche Lösung angezeigt, wenn das Kind zu Hause ernsthaft bedroht ist. Doch es könnte auch sein, dass Eltern vorübergehend überfordert sind, aus welchen Gründen auch immer, und tatsächlich ihr Kind ein, zweimal geschlagen haben, es aber lieben und ihm ein stabiles Zuhause bieten. Da würde eine Intervention 

mehr schaden als nützen. Das Leid, das auf diese Weise ausgelöst wird, ist riesig. 


Das Ganze ist gut gemeint. Es ist schrecklich, wenn Kinder misshandelt werden. Hat eine Betreuungsperson den Eindruck, dies treffe zu, soll das unbedingt melden. Nur es ist nicht nötig, daraus eine Pflicht zu machen. Mann sollte sich genauer überlegen, was das bedeutet. Die Leute wollen es ja gut machen. Sie werden genau hingucken und im Zweifel alles mögliche melden. Vielleicht hat das Kind blaue Flecken, weil es beim Schlitteln auf den harten Schnee gefallen ist. Das kann die Betreuerin nicht wissen.