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Depression


Depressionen sind häufig und verursachen großes Leid. Hauptkennzeichen sind eine anhaltende oder wiederkehrende traurige Verstimmung, das Gefühl innere Leere, Denk-, Konzentration- und Schlafstörung. Depressive Menschen verlieren die Freude und das Interesse am Leben. Alltägliche Aufgaben, berufliche Verpflichtungen, Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte werden schwierig zu bewältigen, alles wird zu viel. Das falsche Vorurteil, dass es den Betroffenen einfach am Willen und an Selbstdisziplin fehle, ist leider weit verbreitet. Ich bin selbst an einer Chronischer Depression erkrankt, und kenne die oben genanten Symptome.


Depressionen haben unterschiedliche Schweregrade.

Manche Menschen haben in ihrem Leben nur einmal eine Depression, die zwischen drei Monaten und zwei Jahren dauern kann. Andere wiederum erkranken mehrmals und wieder andere sind chronisch depressiv, sowie ich. Zudem wird auch nach Schweregrad unterschieden: 

Es gibt leichte Depressionen, die von außen meist nicht erkennbar sind.

Mittelschwere Depressionen führen oft dazu, dass man die Erwartungen des Umfelds nur noch teilweise erfüllen kann.

Bei schweren Verläufen können die Betroffenen kaum mehr etwas bewältigen.




Burnout und Bipolare Störung als Sonderformen.

Das in den Medien stark beachtete Burnout wird oft in Zusammenhang mit Überlastung am Arbeitsplatz gebracht. Der Zustand des Ausgebrannt seins entspricht häufig einer Erschöpfung Depression. Eine weitere Sonderform ist die Bipolare Störung, bei der sich depressive Phasen mit manischen Episoden abwechseln, in welchen die Betroffenen voll überschäu-mendem Tatendrang sind. Dabei verlieren sie oft den Realitätsbezug.