Psychische Erschütterungen und alles drum herum.      Wie sie entstehen, mit ihren Spätfolgen!
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Jede zweite wird beim Chatten sexuell belästigt

Solche Nachrichten erhalten Jugendliche immer mehr: 

  • "Wollen wir uns treffen, du gefällst mir!" 

Oder: 

  • Du bist hübsch. Schickst du mir ein Foto von dir? Vielleicht im Bikini? 

Auf Neudeutsch nennt sich diese Form der Sexuellen Belästigung, die in Chatforen, auf Instagram uns anderen sozialen Netzwerken stattfindet: Cybergrooming - Internet - Aufriss. Bei über 1000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren. Ein Drittel der Befragten ist laut Studie online bereits einmal von einem Fremden mit unerwünschten sexuellen Absichten angesprochen worden. 

Bei den 18 und 19 Jährigen ist es fast die Hälfte, aber auch 12 Jährige sind betroffen. Das Cybergromming hat in den letzten vier Jahren massiv zugenommen. 

  • Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden.
  • Jugendliche müssen im Umgang mit solchen Kontaktaufnahmen unterstützt werden.

Auch Mobbing ist ein Problem: Schon mindestens einmal online fertiggemacht wurde knapp ein Viertel der Befragten. Allerdings blieb Cybermobbing laut der Umfrage seit 2018 in etwa stabil. Jugendliche und bereits 12 Jährige sind davon betroffen.

  • Deshalb ist es wichtig, dass die Präventionsarbeit bereits in der Schule einsetzt.
Denn nur virtuell bleibt die Sache nicht. Knapp die Hälfte der Jugendlichen hat laut Studie eine fremde Internetbekanntschaft, sogar schon einmal persönlich getroffen. Gleichzeitig sind die Jugendlichen vorsichtiger geworden. Zwar werden am häufigsten Fotos, Videos und Texte von anderen angeschaut und gelinkt. Aber weniger als die Hälfte der Befragten posten regelmässig Fotos, Videos oder Texte. Zudem haben drei Viertel der Jugendlichen Einstellungen aktiviert, die Fotos und Videos nur bestimmten Personen anzeigen.