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Überforderte Beistände


Immer mehr stoßen an ihre Grenzen. Berufsbeistände treten in schwierigsten Lebensphasen auf. Wenn Kinder ihre Eltern entzogen werden müssen. Wenn Kranke oder Süchtige gegen ihren Willen in eine Klinik kommen. Wenn Senioren nicht mehr über ihr Vermögen bestimmen dürfen. Dann sollten sie ihre Mandaten beraten und vertreten. 

Es sind hochsensible Aufträge, welche die Kinder und Erwachsenschutz behörten (KESB) anordnen. Ausführen darf sie laut Zivilgesetzbuch nur, wer die dafür erforderliche Zeit einsetzen kann. Doch an dieser mangelt es den Berufsbeiständen. Jeder führt im Schnitt 72 Mandate gleichzeitig. Pro Fall bleiben nur etwa 90 Minuten im Monat. 

Das ist zuwenig, um vertieft auf die Betroffenen und ihre Bedürfnisse einzugehen. Die Berufsbeistände stoßen an ihre Grenzen. Wir sprechen von einem Anspruchsvollen Beruf mit sensiblen Aufgaben. Nur gesunde und motivierte Leute können diese erfolgreich erledigen!